Die Schwesterngemeinschaft der "Eucharistinerinnen"




Seit Mitte der 90er Jahre gibt es in Oberkotzau eine Niederlassung der Schwestern
"Eucharistinerinnen", bestehend aus fünf Schwestern.

Sie widmen sich der Arbeit in der Pfarrgemeinde  -  in Kinder- und Jugendarbeit,
Katechese, pastoralen Besuchen und in der Gestaltung der Liturgie.

Ferner erteilen sie in der Grund- und Hauptschule Oberkotzau Religionsunterricht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Eucharistinerinnen-Homepage.




Spiritualität der Kommunität

Im Mittelpunkt des geistlichen Lebens steht die Eucharistie – daher der Name der Gemeinschaft.

Folge und Ausdruck des um die heilige Eucharistie zentrierten geistlichen Lebens ist für uns der Dienst an den Menschen. Der Kern unserer Berufung ist die Hingabe, das "Ja" zum rufenden und beauftragenden Herrn.
Der Geist Christi ist Geist der Liebe und Einheit. Die Schwestern bemühen sich, die Liebe und Einheit in der Gemeinschaft zu bewahren und an die Menschen weiterzugeben.

Die Einheit aller Christen ist den Schwestern der Kommunität ein großes Anliegen.


Schweigen in der Wüste,
Schweigen in der Eucharistie.
"Anbetung der Eucharistie – das schmeckt nicht!", sagte ein Novize zu mir.

Aber gerade diese Abtötung des Geschmacks ermöglicht die Begegnung mit Gott über die Sinne hinaus, über die Einbildungskraft hinaus. Es ist der erste Schritt der Loslösung. Solange sich mein Gebet noch an Geschmack klammert, bleibt es Höhen und Tiefen ausgeliefert. Zahnschmerzen reichen aus, die ganze religiöse Inbrunst in uns auszulöschen.

Du musst dein Beten entlasten, vereinfachen, von Verstandesarbeit lösen. Stell dich vor Jesus hin als ein Armer: ohne Ideen, aber mit lebendigem Glauben! Suche nicht Gott mit dem Verstand zu erreichen, das lässt Er nicht gelingen. Erreiche ihn in der Liebe – nur das ist möglich.

Carlo Carretto
"Wo der Dornbusch brennt"

Jeden Werktag feiern wir von 12:00 - 12:45 Uhr stille Anbetung in unserer Hauskapelle und laden alle, die diese Zeit mit uns teilen möchten, herzlich dazu ein.






Geschichte der Kongregation

Die Anfänge der Gemeinschaft liegen in der Stadt Druja in Litauen, in der Nähe der lettischen Grenze, wo der Erzbischof Georg Matulaitis 1923 die Kongregation der Schwestern "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie" gründete.

Am 19. März 1923 kamen die ersten Schwestern zusammen. Am 14.12.1923 wurde die Gründung der Gemeinschaft von der Kongregation für die religiösen und die Säkularinstitute kanonisch bestätigt.

Die Schwestern gründeten u.a. ein Jugendinternat, eine Schneiderinnenschule und eine Weberstube. Arme, alleinstehende und alte Menschen wurden von ihnen in einem Heim aufgenommen. Bei Seuchen pflegten sie die Kranken, kümmerten sich um Großfamilien und bereiteten Kinder auf den Empfang der Sakramente vor.

Während des Zweiten Weltkriegs breiteten die Eucharistinerinnen ihre katechetische Tätigkeit bis über die Grenzen Russlands aus. Heute arbeiten die Schwestern in Polen, Deutschland, Ukraine, Litauen, Weißrussland, Lettland, Kasachstan, Russland und Armenien.

Der Gründer der Schwesterkongregation – Seliger Georg Matulaitis – wurde am 13. April 1871 im Dorf Liguné in Südlitauen als Bauernsohn geboren, wurde aber früh zum Waisenkind.

Nach Empfang der Priesterweihe und der Promotion dozierte er Soziologie in St. Petersburg. Er wirkte unter den Arbeitern in Warschau und gründete Heime für Kinder. Seliger Georg half den Notleidenden – ohne nationale und religiöse Unterschiede. Er gründete zwei Frauengemeinschaften, darunter "Dienerinnen Jesu in der Eucharistie".

Georg Matulaitis wirkte als Bischof von Vilna und Apostolischer Visitator Litauens. In diesem Amt starb er am 27. Januar 1927 in Kaunas, Litauen.






Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.
Bitte wenden Sie sich an:

Sr. Ida Feist
Eichendorffstr. 2
95145 Oberkotzau
Tel.: 09286/1225
E-mail: info@eucharistinerinnen.de





Stand: 29-12-2011,  webmaster